Sperriger Name - tolle Methode.
"Eye Movement Desensitization and Reprocessing" heißt übersetzt "Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung".
Doch was bedeutet das?
Wie bei vielen psychotherapeutischen Methoden ist auch bei EMDR nicht abschließend geklärt, warum sie wirkt. Gleichzeitig ist ihre Wirksamkeit durch zahlreiche Studien gut belegt. In meiner Praxis setze ich EMDR regelmäßig ein und erlebe sie als hilfreiches Verfahren im therapeutischen Prozess.
Wie funktioniert das?
Ein Erklärungsansatz bezieht sich auf unsere natürlichen Schlafprozesse. Während des Schlafs, insbesondere in der sogenannten REM-Phase (Rapid Eye Movement), verarbeitet das Gehirn Erlebnisse und Emotionen. Diese Phase ist durch schnelle, seitliche Augenbewegungen gekennzeichnet.
Es wird angenommen, dass das Gehirn diese Augenbewegungen mit inneren Verarbeitungsprozessen verknüpft. EMDR nutzt dieses Prinzip im wachen Zustand, indem gezielte bilaterale Stimulation eingesetzt wird. Dadurch kann der Fokus bewusst auf ein bestimmtes Thema gelenkt werden. Ziel ist es, belastende Erinnerungen aus einer veränderten inneren Perspektive zu betrachten, sodass ihre emotionale Intensität als weniger überwältigend erlebt werden kann.
Wo kann die Methode eingesetzt werden?
Ursprünglich wurde EMDR für die Traumatherapie entwickelt. Darüber hinaus kann die Methode auch bei anderen belastenden inneren Zuständen eingesetzt werden, etwa wenn vergangene Erfahrungen emotional stark nachwirken oder bestimmte Situationen dauerhaft vermieden werden.
Beispiele:
Individuell vereibarte Termine mit einer Dauer von 45 bis 120 Minuten.
Die Anzahl der Termine ist vom Thema abhängig
Die Kosten richten sich nach der Dauer der Termine. Psychotherapie ist von der Umsatzsteuer befreit.
Vereinbaren Sie gerne ein kostenfreies Kennenlerngespräch mit mir.
In diesem Gespräch finden wir gemeinsam heraus, ob EMDR die richtige Methode für Sie ist.
